Pressemitteilung: Umweltschutz ist eine Sache der Generationengleichheit


Umweltschutz und Luftreinhaltung gehören zur Generationengerechtigkeit dazu!

(c) Rainer Sturm / pixelio.de

In den Städten NRWs herrscht dicke Luft: Der zulässige Grenzwert für Stickstoffdioxyd von 40 Mikrogramm wird in vielen Städten regelmäßig überschritten. Auch Messpunkte im Dürener Stadtgebiet weisen regelmäßig zu hohe Schadstoffbelastungen aus.

Wir als Junge Union können das nicht hinnehmen! Die Reinhaltung unserer Luft ist nicht nur eine Frage des Umwelt- und Gesundheitsschutzes, sondern vielmehr eine Frage der Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit! Es ist schlichtweg nicht fair, die heute bereits evidenten Probleme in diesem Bereich den nachfolgenden Generationen zu hinterlassen. Es ist im Übrigen nicht damit getan, medienwirksam auf Missstände hinzuweisen und in Schutzanzügen vor laufender Kamera Messstationen einzurichten, anstatt die Probleme akut anzugehen.

Die Frage aber ist, was ist denn zu tun? Sicherlich wird die Stadt Düren singulär betrachtet durch die Umfahrung der B56N entlastet. Aber das alleine reicht nicht, schließlich macht die Luftverschmutzung nicht an den Stadtgrenzen halt.

Politik, Industrie und Gesellschaft stehen in der Pflicht, abseits rein ideologischer und grundsätzlicher „Verteufelung“ von (Braunkohle-)Industrie und Individualverkehr intelligente, nachhaltige Konzepte zur Erreichung der Klimaziele zu erarbeiten und auch umzusetzen. Die bloße Verbannung des Individualverkehrs durch Parkraumverknappung und schlimmstenfalls Fahrverboten wird dem gerade für die alternde Bevölkerung lebenswichtigen Mobilitätsbedarf nicht gerecht – ganz zu schweigen von den tausenden bedrohten Arbeitsplätzen nicht nur in der Industrie, sondern vor allem in den kleinen und mittelständischen (Handwerks-)Unternehmen.

Die zeitnahe Umstellung des ÖPNV auf emissionsarme Technologien, wie sie auch im Kreis Düren vor der Umsetzung steht, ist ein sicherlich wirksamer Teil eines solchen Konzepts. Hier werden nicht das Mobilitätsverhalten und das lebenswichtige Mobilitätsangebot beschnitten, wie es beispielsweise bei Fahrverboten der Fall wäre.
Auch der Ausbau erneuerbarer Energien ist notwendig, um die Luft in den Städten wieder zu verbessern. Aber auch hier muss gelten: nachhaltig, effizient und durchdacht. Schließlich muss die Versorgung weiterhin zu jeder Zeit sichergestellt werden.

Abschließend bleibt festzuhalten: Umweltschutz und Luftreinhaltung lassen sich nicht auf ideologisch getriebene, medienwirksame Sofortmaßnahmen beschränken, sondern müssen nachhaltig und effizient an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein.

Wörter: 318 / Autor: Christoph Guth

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF:

Medien.Information-Statement Generationengleichheit – Luftreinhaltung.pdf

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