Statement: Schließung des Rurtal-Gymnasiums


Der Vorschlag der Ampel Plus das Rurtal Gymnasium zu schließen und im Zuge dessen eine weitere Gesamtschule einzuführen oder eine XL-Gesamtschule mit Oberstufen-Dependance, ist absolut nicht nachvollziehbar und gegen den Willen der Dürener Bürger. Mit einer XL-Gesamtschule mit Oberstufen-Dependance oder einer dritten Gesamtschule ist niemanden geholfen, da hieran überhaupt kein Bedarf besteht. Das Rurtal Gymnasium mit 58 Fünftklässlern ist das einzige Ganztags-Gymnasium und an dem weiterhin eine Nachfrage besteht. Und dies wird sich aller Voraussicht auch in der nächsten Zeit so verhalten. Betrachtet man die Zahlen der abgewiesenen Schüler, wird deutlich dass es ein Absurdum ist, welches uns die Ampel Plus als Gewinn präsentieren möchte. Die 25 abgewiesenen Schüler an der Heinrich-Böll-Gesamtschule lassen sich mit der einmaligen Umbaumaßnahme erklären, wodurch eine Klasse weniger zu Verfügung stand. Daran lässt sich schon erkennen, wie unbegründet die Forderung der Ampel Plus ist. Sollte die Ampel Plus dennoch eine XL-Gesamtschule mit Dependance beschließen und das Rurtal dadurch ersetzen, würde das nur die bestehenden Haupt- und Realschulen gefährden, die aus Sicht der CDU hervorragende Arbeit leisten, insbesondere beim Thema Inklusion. Und dieser Sicht schließen wir uns absolut an. Düren muss eine Schulstadt mit bewährter Vielfalt bleiben. Wir als Junge Union Stadtverband Düren sehen uns als Stimme der Schüler in der Stadt Düren und möchten dies hiermit zum Ausdruck bringen.

Ergänzung zum 13.11.2016:

Als einzige Ganztagsschule ist sie für viele Kinder und Jugendliche erforderlich, wenn beide Erziehungsberechtigte lange arbeiten. Am Rurtal fällt so gut wie kein Unterricht in der SEK I (5.-9.-Klasse) aus, denn es sei keine Lösung, dass 5.-Klässer, die sich noch kaum auskennen um zwei Uhr auf dem Kaiserplatz stehen, und die Eltern nicht wissen, wie ihre Kinder nach Hause kommen. Die Schülervertretung zeigte deutlich, wie viele Schüler/-innen Interesse an ihrer Schule haben, das Rurtal wird seit 7 Jahren permanent verbessert, dafür sorgt eine Optimierung nach der nächsten. Es ist definitiv ein familiäres Gymnasium, denn hier kennt jeder jeden. Entsprechend ist die soziale Verträglichkeit besonders hoch, denn wenn jeder jeden kennt, kommt es nicht so leicht zu Konflikten. Das Rurtal ist mitten in einer Modernisierung: Es werden derzeit nicht nur Beamer verbaut, sondern auch neue Computer, eine Aufbesserung des Selbstlernzentrums steht kurz bevor. An diversen Stellen, wie z.B. neuen Aufenthaltsräumen, einer neuen Turnhalle, werde derzeit gearbeitet, sodass ein viel zu hoher Werteverlust anstehen würde. Auch eine neue Bücherei ist derzeit in Planung. Seit mehreren Jahren führt das Rurtal gleichmäßige Anmeldezahlen, die wiederum in den späteren Stufen angemessenere Klassengrößen zulassen, was für ein gutes Lernklima steht.
All dies, und noch einiges mehr, sind wichtige Gründe, das Rurtal-Gymnasium als Teil der Dürener Schullandschaft zu behalten, und nicht zu schließen.

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